FDP und CDU favorisieren Uwe Siemonsmeier als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten

Am gestrigen Freitag teilte die FDP Porta Westfalica auf einer Pressekonferenz im Business Center gemeinsam mit der CDU mit, dass sie Uwe Siemonsmeier der von Vorstand und Fraktion favorisierte Kandidat für die Bürgermeisterwahlen 2020 in Porta Westfalica ist. Die offizielle Nominierung durch die Parteigremien muss zwar noch erfolgen, dürfte aber aufgrund der einmütigen Aussprache durch Vorstand und Fraktion reine Formsache sein.

„Uwe Siemonsmeier ist für die FDP –Fraktion aufgrund seines beruflichen Werdeganges ein ausgewiesener Fachmann für alle  kommunalen  Fragen und Aufgabenstellungen insbesondere auch für die  Finanzen.“, so Cornelia Müller-Dieker im Pressegespräch.

„Wir gehen davon aus, dass er einen neuen Stil ins Rathaus bringen wird, was den Umgang miteinander, sowohl in der Politik wie auch in der Verwaltung ,betrifft.“ ergänzt Reinhold Kölling, Beauftragter und Mitglied des Vorstandes, denn „dieses war in den vergangenen Jahren alles andere als konstruktiv, wir sehen den Bürgermeister da  in der Funktion des Mediators und Moderators. Das hat in den letzten Jahren gefehlt.Es gab zuviel Gegeneinander und zu wenig Miteinander.“

Uwe Siemonsmeier ist ein Kind dieser Stadt und aufgrund seines  Lebensalters bringt er die Voraussetzungen mit  Kontinuität  in dieses Amt zu bringen. Es ist den Bürgern schlecht vermittelbar, dass ausgenommen der Amtszeit von Bürgermeister Böhme, alle 5 oder 6 Jahre Pensionskosten für einen Bürgermeister vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen.

von links Kurt Baberske (Fraktionsvorsitzender der CDU), Cornelia Müller Dieker (Fraktionsvorsitzende der FDP), Uwe Siemonsmeier, Inga Bruckschen (Stadtverbandsvorsitzende der CDU) sowie Reinhold Kölling (Beauftragter und Mitglied des Vorstandes der FDP Porta Westfalica)

Selbst beschreibt sich der parteilose Uwe Siemonsmeier als wartebewusst und liberal und sieht daher eine große Übereinstimmung sowohl mit der CDU als auch der FDP.  Als Bürgermeister möchte er insbesondere ein „Anwalt der guten Ideen sein“

Uwe Siemonsmeier ist verheiratet und hat zwei Kinder und lebt in Porta Westfalica.

Seine Ausbildung hat Uwe Siemonsmeier 1989 bei der Stadt Porta Westfalica gemacht und war dort anschließend im Bauordnungsamt und bei der Straßenverkehrsbehörde tätig.

Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium an der Fachhochschule in Dortmund führten in seine weiteren beruflichen Stationen im Jahr 2000 nach Rheda-Wiedenbrück wo er als Bauhofleiter tätig war bevor er dann 2003 zur Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) nach Herne wechselte.

In seiner Funktion bei der GPA untersuchte Uwe Siemonsmeier insbesondere Kommunen auf Ihre Wirtschaftlichkeit und lernte daher auch unterschiedlichste Kommunen und Vorgehensweisen in ganz NRW kennen. Eine Zeit die ihm den Ruf als absoluten Etat-Experten einbrachte.

Seit 2012 ist Uwe Siemonsmeier Kämmerer und Beigeordneter der Stadt Menden im Sauerland . Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Bereiche Jugend, Bildung, Sport, Kultur und Wirtschaftsförderung. Letzteres übt Uwe Siemonsmeier aktuell zusätzlich als Geschäftsführer der  Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Menden aus.

Uwe Siemonsmeier konnte die Stadt Menden von der Stärkungspaktkommune zuletzt in planmäßig ausgeglichene Haushalte führen, was ihn aus Sicht der FDP zu einem ausgewiesenen Experten für Porta Westfalica macht.

Uwe Siemonsmeier, favorisierter Bürgermeisterkandidat von FDP und CDU.