FDP Fraktion begrüßt Beschluss zur Ehrenamtsbörse

Aufwertung des Ehrenamtes 

Die FDP Fraktion zeigt sich hocherfreut, dass es nun nach langer Zeit gelungen ist, den politischen Beschluss  zur Einrichtung einer Ehrenamtsbörse zu fassen.

Bereits im Jahr 2011 wurde dieses von den Liberalen beantragt, was aber aufgrund mangelnder Personalkapazitäten immer wieder zurückgestellt wurde.

Ein erneuter Vorstoß der Freien Demokraten  wurde jetzt im Bildungsausschuss beraten, da die Stadt in Person von Melanie Linke zwischenzeitlich auch über eine Ehrenamtskoordinatorin verfügt.

Diese Ehrenamtsbörse soll, so Fraktionsvorsitzende Cornelia Müller-Dieker, Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die vielfältigen Angebote die es in diesem Bereich gibt, zu informieren, aber auch gleichzeitig den Institutionen, die die Hilfe von Ehrenamtlichen benötigen, die Chance geben Ihr Angebot zu veröffentlichen. So wird es im Idealfall eine Win-Win Situation für Vereine, Gruppen aber auch für Bürger, die sich gern in Porta Westfalica in das Gemeinschaftsleben einbringen möchten und eine Aufgabe im bürgerschaftlichen Engagement suchen.

Dieses alles erfordert natürlich Unterstützung durch eine hauptamtliche Koordination in der Verwaltung, zumal wenn auch eine Online-Version über die Homepage aufgebaut werden soll.

Dieses ist aber bereits in einigen Städten im Umkreis erfolgt, so Susanne Engelking, Sprecherin im Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur, sodass das Angebot in Porta Westfalica hoffentlich auch kurzfristig zur Verfügung stehen wird.

Aber das Ehrenamt braucht auch finanzielle Unterstützung, und so ist ebenfalls erfreulich, dass auch der zweite FDP Antrag zur Neuausrichtung der Bürgerstiftung eine politische Mehrheit fand.

Da nach  der Fusion der Stadtsparkasse Porta Westfalica mit der Sparkasse Bad Oeynhausen keine neuen Gelder mehr in die Stiftung aus diesem Bereich fliessen, und die Zinserträge aufgrund der Marktsituation rückläufig sind, war es wichtig jemanden zu gewinnen, der bereit  ist für diese Stiftung Spenden und Zustiftungen einzuwerben.(das MT berichtete)

Dass der ehemalige Portaner Bürgermeister Stephan Böhme auf FDP Anfrage bereit war, sich für diese Aufgabe zur Verfügung zu stellen, stieß nicht nur bei den Liberalen auf sehr große Resonanz.

Mit diesen beiden positiven Beschlüssen und dem neuen Gesicht der Bürgerstiftung sollte das  vielfältige ehren- und bürgerschaftliche Engagement, das sich auch gerade jetzt wieder beim Stadtfest gezeigt hat, den Stellenwert erhalten, den es in der Stadt Porta Westfalica verdient.