FDP kritisiert mangelnde Präsenz der Touristikfachkraft vor Ort

Pressemitteilung der FDP-Fraktion – FDP kritisiert mangelnde Präsenz vor Ort

Die FDP-Fraktion zeigt sich sehr erfreut, dass ihr Antrag vom März 2017 zur Einstellung einer Tourismusfachfrau geführt hat, nachdem dieses vom Stadtrat  im Dezember 2017 mehrheitlich so beschlossen wurde.

Die Freien Demokraten sind davon überzeugt, dass es mit Frau Nadine Zuleger gelungen ist (das MT berichtete) eine Touristikerin zu finden, die die Belange der Stadt Porta Westfalica durchaus nach vorne bringen kann.

Allerdings war man sich auch fraktionsübergreifend einig, den Arbeitsplatz in Porta Westfalica einzurichten.

„Sicherlich wird beim Tourismusverband Westliches Weserbergland gute Arbeit geleistet“, so Reinhold Kölling, Sprecher der FDP im Wirtschaftsförderungsausschuss. „Doch die für die Position notwendige räumliche Nähe ist nicht gegeben, wenn die Fachkraft in Rinteln sitzt.“

Die Touristikerin kann aus der Sicht der FDP nur mit einem Arbeitsplatz hier vor Ort die vielfältigen organisatorischen Dinge, die im Rahmen der Entwicklung im Wiehengebirge, (Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Wittekindsburg), aber auch am Fernsehturm und am Weserradweg zu bewältigen sind,  gar nicht erfüllen, wenn sie nur einen Vormittag in Porta Westfalica ist.

Kurzfristige Probleme wie z.B. am vergangenen Freitag von Wanderern festgestellt, dass die öffentlichen Toiletten am Kaiser-Wilhelm-Denkmal um 16h verschlossen sind, oder dicke Bäume einen von zwei Wanderwegen zum Kaiser-Wilhelm Denkmal blockieren, können nur auf kurzem Weg und mit persönlicher Anwesenheit schnell geklärt werden.

Es sind vielfältige Aufgaben wie die Pflege der Wanderwege, die Parkplatzsituation, die Ausschilderungen und vieles mehr, die noch bewältigt werden müssen.

Nach Meinung der Liberalen sollte die Tourismusexpertin auch ein Bindeglied zwischen dem TWW, der Verwaltung und den vielen ehrenamtlich Engagierten  im Tourismusbereich sein.

Hierzu zählen insbesondere der Bismarckbund, der Verein Witthüs e.V., der Verein Naturschutz und Heimatpflege sowie die  Ortsheimatpfleger in den einzelnen Orten.

.„Wenn wir wirklich dem Bereich Tourismus und Freizeit für unsere Bürger und die auswärtigen Besucher weiter entwickeln wollen“, sagt Cornelia Müller-Dieker, so kann und muss das hier in Porta Westfalica vor Ort geschehen.